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Füllungen

Aufgrund des heutigen Forschungsstandes in der Zahnmedizin, sind wir mehr denn je in der Lage hochwertige, ästhetische Füllungsmaterialien in Anspruch zu nehmen. Diese qualitativ hochwertigen Füllungsmaterialien ermöglichen eine individuelle Anpassung an persönliche Bedürfnisse des Patienten. Sie ermöglichen zahnfarbene, kosmetisch nahezu perfekte, langlebige Restaurationen.

1. Die Grundversorgung (Kassenlösung)

Amalgamfüllung

Die Basisversorgung ist eine Amalgamfüllung. Amalgam ist ein Metallgemisch aus 50% Quecksilber und 50% Silber, Zinn, Kupfer und Zinkpulver. Es ermöglicht eine schnelle und einfache Versorgung, die auch entsprechend langlebig ist. Allerdings wird von einigen Wissenschaftlern das Risiko von Allgemeinerkrankungen ( Allergien, neurologische Störungen...) der toxischen Wirkung des im Amalgam enthaltenen Quecksilber angelastet.

2. Die Zahnfüllung mit ästhetischem Mehrwert

Kunststofffüllung

Aus kosmetischen Gründen werden seit Jahren plastische, mit Keramik gefüllte Komposite (Kunststoffe) auch im Seitenzahnbereich verwendet. Zur optisch einwandfreien Behebung von Zahnschäden wird das Komposit in mehreren Schichten, in den Zahn eingebracht und mit Licht gehärtet. Um eine ausreichende Verankerung der Füllung im Zahn zu gewährleisten ist bei der Verarbeitung absolute Trockenheit nötig. Dies wird am besten mittels Cofferdamm erreicht; einem Gummituch, das die zu bearbeitenden Zähne vor Speichelzutritt schützt. Durch den erhöhten Arbeits- und Materielaufwand fällt diese ästhetische Zahnfüllung nur teilweise in den Erstattungsbereich und bleibt somit für Kassenpatienten zuzahlungspflichtig, während Privatkassen die Kosten hierfür übernehmen.

3. Die Optimalversorgung

Goldinlay

Die langlebigste und qualitativ hochwertigste Versorgung ist nach wie vor ein Goldinlay. Gold als Edelmetall kommt als Werkstoff den Eigenschaften der natürlichen Zahnhartsubstanz am nächsten. Es ist korrosionsfest, formstabil und funktionell und biologisch verträglich. Diese Einlagefüllung wird mit hohem technischen Aufwand im zahntechnischen Labor hergestellt.

Die geschilderte Optimalversorgung mittels Goldinlay wird jedoch lediglich von Privatkassen übernommen.

3. Die Optimalversorgung

Keramikinlay

Zahnfarbene Ästhetik im höchstwertigen Bereich ist mit einem Keramikinlay möglich. Diese sind kaum von der natürlichen Zahnsubstanz zu unterscheiden. Heiß- kalt- Empfindlichkeiten wie beim Goldinlay möglich treten aufgrund positiver Materialeigenschaften in den Hintergrund. Keramikinlays unterliegen strengen Indikationen, da sie nur bei absoluter Trockenheit befestigt werden können und die Keramik eine materialspezifischen Mindestschichtstärke braucht.

Die geschilderte Optimalversorgung mittels Keramikinlay wird jedoch lediglich von Privatkassen übernommen.